Family People Travelling

Ayubowan!

27. Mai 2015

– Ein langes Leben!

So wurde man am Tag gefühlte 50 Male begrüßt und immer mit einem freudigen Lächeln aus einem vertrauenserweckenden Gesicht mit dunklen Augen. Das hatte anfangs etwas magisches und mysteriöses zu gleich und ich gewöhnte mich schnell daran es den Bewohnern Sri Lankas gleich zu tun.

Ursprünglich war meine Vorstellung von den Osterferien etwas Entspannendes, am besten mit Yoga zu machen. So dachte ich an ein Hotel in Deutschland in dem vielleicht Yoga-Kurse angeboten werden, doch da ich Mutti die Entscheidung überließ, kam es doch ganz anders-wir machten uns nämlich auf zu einer ayurvedischen Reise auf die Insel Sri Lanka vor der Ostküste Indiens. Und das ganz allein-nur Mama und ich – unser erstes gemeinsames großes Abenteuer :).

Nach einem 10 stündigen Flug und einer 3 stündigen Autofahrt befanden wir uns in einer kleinen aber heimischen Ferienresidenz direkt am Strand. Die üppige Gartenanlage leuchtete nur so vor unzähligen bunten Blüten – die wir täglich als Dekoration auf unserem Bett vorfanden – und wir wurden traditionell mit einer Blumenkette, die uns um den Hals gehängt wurde, und frischem Kokoswasser, direkt aus der Nuss, begrüßt.

Es schloss sich eine „Arztkonsultation“ mit einer sehr alten ayurvedischen Heilerin plus Übersetzer an und in den kommenden Tagen bekamen wir auf unseren Konstitutionstyp abgestimmte Behandlungen, wie Kopf-, Körper- und Stempelmassagen, Ölgüsse und Kräuterbäder. So waren wir von morgens bis abends beschäftigt und konnten uns in den Entspannungsphasen zwischendurch auf dem Gelände erholen oder Strandspaziergänge am tobenden Ozean machen. Tobend deshalb, weil die Wellen so teuflisch hoch waren, dass man regelrecht von ihnen verschluckt worden wäre.

Spätestens eine Woche nach unserer Ankunft merkte man, dass sich da im Körper etwas tat – zwar war bei mir der Kreislauf auch zusätzlich etwas im Keller, unter anderem aufgrund der heißen Temperaturen (bis 40 °C) – aber ich merkte, wie ich mich Tag für Tag wohler im Rhytmus der Natur fühlte. Morgens erwachte man vom Rauschen des Meeres und dem Gezwitscher der Vögeln, es schloss sich eine Yogastunde bei aufgehender Sonne an und beim anschließenden Frühstück gab es eine belebende grüne Curryleaf-Soup mit einem riesigen Obstteller – alles frisch aus dem Garten!

So könnte es immer sein! – Deshalb versuche ich so vieles wie möglich nun in meinem Alltag weiter zu verfolgen, wie das morgendliche Yoga und das Frühstück auf ayurvedische Art, wenn ich zu Hause bin.

Um meine Impressionen nicht in einen Roman ausufern zu lassen hier der Rest in Bildern:

DSC_0066

DSC_0091

DSC_0098-2

DSC_0119

DSC_0126

DSC_0143

DSC_0151-2

DSC_0159

DSC_0160-2

DSC_0191-2

DSC_0199-2

DSC_0202-2

DSC_0215 DSC_0216-2

DSC_0217

DSC_0341

DSC_0392

Meine heißgeliebte Cashewfrucht  🙂

0

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply